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Cloud-Computing ist in. Braucht jeder - ganz dringend. Mit Cloud-Computing ist gemeint, dass ein Unternehmen seine Daten, IT-Infrastruktur, etc. nicht mehr selbst bereit stellt, sondern über - evtl. unterschiedliche - externe Anbieter als Dienstleistung bezieht. Also etwa von einem Anbieter Groupware-Dienstleistungen wie Emails und Kalenderfunktionen, von einem anderen Anbieter das Storage, etc. Im Idealfall hat dieses Verfahren den Vorteil, dass sich das Unternehmen nicht mehr selbst um die Bereitstellung kümmern muss, da das die Anbieter der Services tun. Darüber hinaus spart es auch noch Geld, wenn es einzelne Services nur gelegentlich bezieht und auch nur dafür bezahlt. Eine tolle Sache, Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir stehen Cloud-Computing skeptisch gegenüber, denn mit der Verantwortung für die Daten gibt das Unternehmen auch die Kontrolle darüber ab, was mit Ihnen passiert.
Ein Mobilfunkanbieter in den USA hat etwa eine Million Geräte eines Smartphones verkauft, das nach dem Cloud-Computing Prinzip arbeitet: Den Kunden werden alle persönlichen Daten wie Adressbücher, E-Mails und Dokumente jederzeit aktuell und ohne aufwändige Synchronisation bereitgestellt. Für den Anwender ist es egal, ob er mit dem Laptop oder dem Handy auf die Daten zugreift. Alles ist stets aktuell in der "Cloud" gespeichert, eine lokale Speicherung auf den Endgeräten findet aber nicht statt. Der Mobilfunkanbieter setzte für die Speicherung der Kundendaten auf die Dienste einer Firma namens "Danger". Diese Firma stellte vor einigen Wochen das Storage um. Dabei kam es zu einer Panne, die dazu führte, dass wohl mehrere Hundertausend Kunden Ihre Daten dauerhaft verloren haben. Denn bei Danger gab es wohl keine Datensicherung. Wortspielereien mit dem Namen der Firma Danger verkneifen wir uns an dieser Stelle lieber, Unternehmen mit solcher Technik haben meist gute Anwälte. |
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